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Hinfallen.

Manchmal vermeiden wir mit aller Kraft hinzufallen, dabei steckt im Hinfallen das Potenzial und der Lernerfolg des Aufstehens. Es ist normal hinzufallen. Indem wir uns dagegen wehren oder mit angezogener Handbremse durchs Leben gehen, um bloß nicht zu stolpern, verwehren wir uns Lebensqualität. Denn am Boden zu sein gibt uns die wundervolle Selbsterfahrung, sich aus eigener Kraft wieder in die Höhe bewegen zu können. Der nachhaltige Effekt: Sind wir einmal durch diesen Prozess gegangen, haben wir keine oder weniger Angst vor dem nächsten Fall.


Was möchte uns das Leben damit lehren?


Nicht das Hinfallen ist das eigentliche Problem, sondern die Angst vor dem Hinfallen, die uns hindert unbeschwert durchs Leben zu gehen.

Während das Hinfallen eine Momentaufnahme darstellt, ist die Angst davor womöglich unser ständiger Wegbegleiter. Daher liegt in jedem "Fall“ die (Er)Lösung einer blockierenden Angst verborgen. Wenn wir uns daran erinnern, welches befreiende Entwicklungspotenzial in Krisen steckt, können wir diese besser annehmen und schneller transformieren.


Ein abschließender Impuls: Die Krise ist nur so lange dein Lehrmeister, wie du sie zur Selbsterkenntnis brauchst. Wenn du die dahinterliegenden Ängste noch nicht (vollständig) überwinden konntest, gibt dir das Leben neue Gelegenheiten dazu.


Sobald dir jedoch bewusst ist, dass du aufstehen kannst, musst du den physischen Prozess des Hinfallens nicht mehr erleben - du hast deiner Angst sozusagen die Lebensgrundlage entzogen.



Deine deep dive Mentorin

Sarah


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