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Resilienz.




Die Kunst, sich widerstandslos auf das Leben einzulassen.


Was wir kennen ist die psychische Widerstandskraft, bekannt als Resilienz.


Die Bedeutung dahinter ist wichtig, denn es geht dabei um die Fähigkeit, herausfordernde Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu meistern.


Jedoch liegt die Essenz unserer Widerstandskraft darin, widerstandslos zu sein.

Das Leben in seiner kontinuierlichen Veränderung ist per se ein fließender Prozess. Fließend bedeutet ohne Widerstand.


Wenn wir kleine Kinder beobachten sind diese noch sehr rein in ihrem Selbstausdruck. Sie nehmen ihre Umgebung wahr und reagieren authentisch, sprich sie agieren das aus, was sie gerade empfinden (Ausnahmen sind Traumen).


Wenn sie etwas stört, machen sie ihren Frust sofort bemerkbar. Sie weinen, ihr Gesicht verzieht sich, sie flitzen wild durch den Raum oder schlagen mit Bauklötzen auf den Boden.


Sie nutzen also ihren ganzen Körper, um sich der emotional aufgebauten Energie in ihrem System zu entledigen. Wenn alles fließen darf, ist die Situation in wenigen Sekunden verarbeitet.


Widerstand entsteht, wenn wir während oder noch bevor es zum Durchleben kommen kann, auf den Stoppknopf drücken. Der Prozess ist somit schlagartig unterbrochen. Die emotionale Energie ist aber bereits im Körper, denn diese ist an unsere subjektive Wahrnehmung der Situation geknüpft.


Bleibt der Selbstausdruck aus, bleibt auch die Situation mitsamt der Energie in unserem System „gefangen“ und baut Spannung auf.

Genau das passiert super oft bei Erwachsenen. Im Gegensatz zu Kindern bewerten wir Gefühle und Emotionen: Manche erleben wir gerne, andere möchten wir um jeden Preis vermeiden.


Nicht nur, dass die unerwünschten Gefühle und Emotionen unterdrückt werden – Menschen kontrollieren ihr Leben dahingehend, erst gar nicht in die „gefährliche“ Nähe davon zu kommen. Das ist nicht nur anstrengend, sondern auch mit enormen Stressaufbau verbunden. Der natürliche Selbstausdruck leidet darunter, denn im Endeffekt stehen wir jetzt im Widerstand mit uns selbst.


Ein kraftvoller Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen erfordert deine Erlaubnis, sie durchleben zu dürfen.

Natürlich besteht ein Unterschied, wie du als Erwachsener deinen Selbstausdruck gestaltest. Im Gegensatz zu Kindern kannst du über die bewusste Wahrnehmung deiner Innenwelt anders damit umgehen. Also nicht den Bauklotz gegen die Wand hauen, sondern deinen Körper bewegen, tiefe Atemzüge nehmen, dir einen ruhigen Ort suchen, ins Kissen schlagen oder einfach mal den Tränen freien Lauf lassen.


Wenn du zulässt, statt zu unterdrücken ist der Ausdruck sanfter als gedacht und die Befreiung danach unbezahlbar.


Viele schwierige Lebensumstände lösen sich, wenn du bereit bist dich den dahinterliegenden Gefühlen und Emotionen wertfrei zu öffnen. So nimmst du das an, was gerade ist, verarbeitest es und bist unbeschwert bereit für das Neue.



Deine deep dive Mentorin

Sarah


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