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Wahrnehmung.



Im dem Moment, in dem du deine Suche aufgibst, bist du bereits angekommen.


Lösungen werden nicht gedacht – sie werden dir bewusst.

Das gilt besonders dann, wenn etwas Neues eingeleitet werden soll.


Auf bereits gelöste Probleme kannst du selbstverständlich jederzeit zurückgreifen. Hier funktioniert der Verstand wunderbar.


Du möchtest eine Brezel essen, also rät dir dein Verstand die Bäckerei um’s Eck.


Dennoch darf man auch hier erkennen, dass die Auswahl an Lösungsvorschlägen begrenzt war. Der Verstand greift immer auf das Bekannte zurück. Selbst, wenn du nach einer neuen Bäckereifiliale googelst, wird er unbewusst Kriterien heranziehen, die sich sicher und vertraut anfühlen. Die Grundlage sind Erfahrungswerte.


Mit dem Bewusstsein verhält es sich anders.


Du kennst sicher die Situation, dass dir der Name einer bestimmten Person beim besten Willen nicht einfällt. Du bist schon richtig nervös, denn er liegt dir auf der Zunge. So lange du dir den Kopf darüber zerbrichst, kommt keine Lösung.


Dann, genau, beim Duschen oder während du an der Supermarktkasse stehst, ist der Name plötzlich da!!!


𝐈𝐧 𝐝𝐞𝐦 𝐌𝐨𝐦𝐞𝐧𝐭, 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐦 𝐝𝐮 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐒𝐮𝐜𝐡𝐞 𝐚𝐮𝐟𝐠𝐢𝐛𝐬𝐭, 𝐛𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭𝐬 𝐚𝐦 𝐙𝐢𝐞𝐥 𝐚𝐧𝐠𝐞𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧.

Klingt paradox, ist aber plausibel. Mehr dazu gleich.


Das ist der Unterschied:


Der Verstand sucht, das Bewusstsein nimmt wahr.

So einfach, wie im beschriebenen Beispiel, ist es aber nicht immer. Es gibt weitaus komplexere Entscheidungen oder Probleme, mit größerer Tragweite.


Doch das Prinzip ist dasselbe.


Es geht darum einen Raum zu schaffen, in dem du die Lösung wahrnehmen kannst. Du setzt eine bewusste Intention. Was ist dein Ziel? Was möchtest du haben oder verändern?


Und dann ist es so, als würdest du zwischen Frage und Antwort eine Pause entstehen lassen. Du gehst nicht aktiv auf die Suche, sondern empfängst die Antwort. Sie kann quasi in "Ruhe" zu dir durchdringen.


Die Grundlage dafür sind Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.


Denn wenn du angstbehaftet bist, wirst du den nötigen Freiraum nicht entstehen lassen. Du klebst förmlich am Problem, entsprechend groß ist der Druck eine Lösung zu finden.


Im Vertrauen hingegen hast du die Entscheidungsfreiheit das Problem zunächst sein zu lassen. Die damit einhergehende Entspannung öffnet den Raum der unbegrenzten Möglichkeiten. Dein Bewusstsein.


Einen Raum zu öffnen ist nicht zu verwechseln mit Passivität. Du kannst durchaus auch etwas für den Lösungsweg tun. Entscheidend ist, dass auch das Tun von deiner Wahrnehmung und nicht von der Angst geleitet wird. Mehr geführt, weniger forciert.


Und dann, wie aus Zauberhand, erhältst du, manchmal subtil aber wirkungsvoll, die richtigen Impulse, Ideen und Antworten.


Jetzt ist es an dir, den Weg auch vertrauensvoll zu gehen.



Deine deep dive Mentorin

Sarah


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