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Zwischenwelten.



Meine Entwicklung ist ein Prozess. Phasenweise sehr herausfordernd. Meistens ungewiss. Immer wieder erstaunlich. Aber vor allem mit mir im Einklang. Und genau deshalb wunderschön und einzigartig.


Seit ich mich selbst als Masterplan empfinde, spielen äußere Begebenheiten und Sicherheiten eine untergeordnete Rolle. Das Leben passt sich mir an, nicht ich einem Plan.

Diese „umgekehrte Lebensweise“ hat mir eine nie dagewesene Leichtigkeit gebracht. Ich kann den Prozess, mein Leben, genießen. Ich klammere mich nicht mehr an Erwartungen fest, sondern lasse den Dingen vertrauensvoll ihren Lauf. Im Bewusstsein, dass meine Energie die leitende Kraft ist.


Es gab durchaus Momente auf dieser Reise, in denen ich dachte „verloren“ zu haben. Weil ich Vertrautes gehen lassen musste. Weil die Ungewissheit mir Angst machte.


Dann die Erkenntnis: Neues braucht Raum.


Es ist wie bei der Metamorphose einer Raupe. Wenn die Raupe einen gewissen Reifegrad erreicht hat, beginnen sich ihre Zellen langsam aufzulösen, obwohl der Schmetterling noch nicht geboren ist. Erst einmal gestartet, kann sie sich diesem Prozess nicht mehr entziehen.


Zunächst wehrt sich sogar ihr Immunsystem gegen die neuen Imagozellen. Es ist wie in einer Zwischenwelt – keine Raupe mehr aber auch noch kein Schmetterling. Mit der Verpuppung beginnt auch die Trennung von der alten Welt. Große Ungewissheit. Einsamkeit. Und in meinem Fall, großer Trennungsschmerz.


Doch in dieser Phase wachsen die neuen Zellen immer schneller heran und bilden sogenannte Cluster. Sobald sich diese Zellhaufen verbinden, quasi ein Netzwerk schaffen, erkennt das System plötzlich die Neuausrichtung, sodass keine Gegenwehr mehr erfolgt.


Jetzt kann das Neue in vertrauensvoller Hingabe und mit der nötigen Ruhe im Kokon reifen. Die Raupe ist nach wie vor in der Ungewissheit, was aus ihr entstehen wird. Bis sie sich eines Tages mit voller Kraft aus dem Kokon schält und mutig zum ersten Mal ihre Flügel öffnet.


Vielleicht hast du diesen Prozess bereits erlebt. Vielleicht steckst du gerade mittendrin.


Auch wenn manches nicht mehr da ist, spüre wie sehr dein Selbstvertrauen wächst. Spüre, wie du dich mehr und mehr dem (neuen) Leben öffnest. Spüre, wie du nun deinem Herzen folgst.


Und dann ist es wie bei der Raupe: In ihrem Kokon ist sie unsichtbar für die Welt. Dennoch ist sie da. Sie entwickelt sich jeden Tag, bis sie genau zum richtigen Zeitpunkt aus dem Schatten ins Licht tritt. Wie der Phönix aus der Asche.

Hätte die Raupe auf halber Strecke ihren Mut verloren, hätte sie nicht daran geglaubt, welches Potenzial und welche Schönheit bereits in ihr stecken, wäre sie nicht so wundervoll erblüht.


Die neue Welt wird sich dir zeigen, Stück für Stück, sobald du bereit dafür bist!


Bleib dir selbst treu. Du bist der Plan.



Deine deep dive Mentorin

Sarah


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